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August 2026: Digitaler Zwilling – warum Ihre Produktdaten im ERP der entscheidende Ausgangspunkt sind

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Der digitale Zwilling klingt nach einem Thema für große Konzerne und Forschungsprojekte. Für viele mittelständische Unternehmen liegt es irgendwo auf der langen Liste der Dinge, die man sich irgendwann anschauen wird. Dabei liegt die entscheidende Voraussetzung dafür in den meisten Betrieben bereits vor; sie steckt nur im ERP.

Was ein digitaler Zwilling ist – und was er braucht

Ein digitaler Zwilling ist ein digitales Abbild eines physischen Objekts. Er bildet ab, wie ein Produkt gebaut wurde, aus welchen Materialien, in welchen Fertigungsschritten, mit welchen Lieferanten. Ergänzt um Betriebsdaten entsteht daraus ein lebendes Modell, das für Wartung, Weiterentwicklung oder regulatorische Nachweise genutzt werden kann.

Die technische Grundlage dafür sind keine neuen Daten. Es sind die Daten, die in produzierenden Unternehmen täglich entstehen: Stücklisten, Seriennummern, Fertigungsaufträge, Materialien, Lieferanten, Prozesszeiten.

Die Frage ist nicht, ob diese Daten vorhanden sind, sondern ob sie strukturiert, vollständig und auslesbar vorliegen.

Warum das Ganze jetzt an Tempo gewinnt

Die EU macht den digitalen Zwilling schrittweise zur Pflicht, über den sogenannten Digitalen Produktpass (DPP). Den Anfang macht die Batterie: Ab Februar 2027 müssen bestimmte Batterien einen digitalen Pass mitbringen, der Herkunft, Materialzusammensetzung und CO₂-Fußabdruck dokumentiert. Weitere Produktgruppen wie Stahl, Aluminium oder Textilien folgen schrittweise bis 2029.

Für reinen Maschinenbau gibt es aktuell noch keinen festen Stichtag. Trotzdem wird das Thema schon heute relevant, nämlich für alle, die Stahl, Aluminium oder Elektronikkomponenten verarbeiten oder zuliefern. Großkunden geben die Anforderung an strukturierte Daten zunehmend an ihre Lieferkette weiter. Wer hier nicht liefern kann, riskiert, aus rechtssicheren Lieferketten herauszufallen.

Warum das ERP die entscheidende Quelle ist

CAD-Systeme liefern Geometrie. PDM-Systeme liefern Konstruktionsdaten. Aber welches System kennt den tatsächlich verbauten Artikel, den realen Lieferanten, die gebuchte Fertigungsmenge, den aktuellen Lagerbestand? Das ERP.

Es ist das operative Gedächtnis des Unternehmens – und damit eine der wichtigsten Datenquellen für jedes Abbild der realen Produktion.

Was JONYX konkret bereitstellt

JONYX ist so gebaut, dass Daten nicht im System eingeschlossen bleiben. Schnittstellen zu PDM- und PLM-Systemen ermöglichen den strukturierten Austausch von Produkt- und Konstruktionsdaten. Offene APIs, REST-API, MCP-Server für native KI-Anbindung sowie JSON-basierter Datenaustausch und Anbindungen über n8n erlauben den automatisierten Datenfluss in externe Systeme in beide Richtungen.

Die technologische Basis folgt dabei denselben offenen Standards, auf die auch der Deutschland-Stack setzt: kein proprietäres Format, keine geschlossene Architektur. Wer JONYX einsetzt, hat die Datenbasis für einen digitalen Zwilling bereits im Haus, es fehlt nur noch der nächste Schritt.

Was das heute bedeutet

Digitale Zwillinge sind keine Zukunftsprojekte mehr. Die regulatorischen Fristen rücken näher, und wer früh prüft, ob sein ERP die nötigen Daten liefern kann, ist klar im Vorteil.

Sprechen Sie uns an, wir zeigen Ihnen, welche Daten in JONYX bereits vorhanden sind und wie sie sich in Richtung digitaler Zwilling erschließen lassen.